Gerechtigkeit: Die moralische Seite des Mordes

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TEIL 1: MORD UND MORAL Wenn du wählen müsstest (1) zwischen einen Menschen zu töten, um das Leben 5 anderer Menschen zu retten oder (2) nichts zu tun, wissend, dass diese 5 Menschen direkt vor deinen Augen sterben, wenn du nichts unternimmst - was würdest du tun? Was wäre das Richtige? Dieses hypothetische Szenario verwendet Professor Michael Sandel in seinem Kurs als Einfühung in moralisches Denken. Nachdem sich die Mehrzahl der Studenten für das Töten der einen Person entscheiden, um das Leben der anderen 5 Menschen zu retten, stellt Professor Michael Sandel 3 ähnliche moralische Scherzfragen - jede einzelne raffiniert, um die Entscheidungsfindung schwieriger zu machen. Wenn die Stundenten aufstehen, um ihre zwiespältige Entscheidung zu verteidigen, wird klar, dass die Annahmen hinter unserem moralischen Denken oftmals kontravers sind und die Frage nach dem was richtig und was falsch ist, nicht immer schwarz und weiß ist. TEIL 2: DAS PLÄDOYER FÜR KANNIBALISMUS Sandel stellt die Grundsätze des Utilitarismus Philosophen Jeremy Bentham anhand eines berühmtes Rechtsfalls aus dem 19 Jahrhundert vor, der von einer schiffbrüchigen 5-Mann-Crew handelt. Nachdem diese 19 Tage auf See verloren waren, beschloss der Kapitän den schwächsten unter ihnen, einen jungen Schiffsjungen zu töten, sodass der Rest der Crew sich von seinem Körper und Blut ernähren konnten, um zu überleben. Dieser Fall löste bei den Studenten eine Debatte über die moralische Gültigkeit von Utilitarismus und seinem Leatz, dass das Richtige immer, das ist, was den „größten Nutzen für die Mehrheit stiftet“.

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